
Wilsberg Metalltechnik versteht sich als ganzheitlicher Systempartner.
Neben der effizienten Fertigung von vorkonstruierten Komponenten übernehmen wir auch das Design und die Entwicklung von Einzelteilen bis hin zu komplexen Baugruppen, beziehungsweise Endgeräten. Als Enwicklungspartner begleiten wir Unternehmen von der Idee bis zum fertigen Produkt. Ob unterstützend oder als eigenständiger Prozess, Wilsberg Metalltechnik richtet sich nach der individuellen Aufgabenstellung unserer Kunden. Fremdkommissionierung und Logistik gehören hierbei ebenso zum Leistungsangebot und unterstreichen den Anspruch nicht nur hochspezialisiert sondern auch vielseitig aufgestellt zu sein.

Metallverarbeitung ohne Laserschneiden ist heute so gut wie unvorstellbar.
Die hohe Fertigungsflexibilität sowie Materialvielfalt haben dem Verfahren zu einer herausragenden Stellung in der metallverarbeitenden Industrie verholfen. Wilsberg Metalltechnik setzt hierbei auf Laserschneidanlagen mit Fasertechnologie der Firma Trumpf. Erstklassige Fertigungsgeschwindigkeiten, erzielte Laserleistungen von bis zu 6kW sowie optimale Schneidleistungen von bis zu 25mm Dicke für Baustahl, 20mm Edelstahl und 12mm Aluminium ermöglichen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Durch den Einsatz unterschiedlicher Anlagen können Tafelgrößen von bis zu 4000mm x 2000mm sowie Rohre mit einem maximalen Durchmesser von 370mm und einer Wandstarke von bis zu 10mm verarbeitet werden. Darüberhinaus erlaubt die eingesetzte Fasertechnologie das Schneiden von Buntmetallen wie Messing und Kupfer.

Wasserstrahlschneiden ist die ideale Ergänzung zum Laserschneideverfahren.
Neben Metallen und Blechen können mit dem Wasserstrahlverfahren auch Keramik, Glas, Stein, faserverstärkte Kunststoffe, Holz, Gummi etc. geschnitten werden; es besteht eine fast grenzenlose Bandbreite an bearbeitbaren Materialien. Wilsberg Metalltechnik arbeitet mit den Wasserstrahlschneidsystemen ByJet von Bystronic. Erzielbare Materialdicken von bis zu 200mm, sowie Sonderformate bis zu einer Größe von 6000mm × 3000mm machen das Verfahren zu einer attraktiven Alternative. Gleichzeitig garantiert das Verfahren eine sehr hohe Güte der Schneideergebnisse, da die Materialien weder thermisch noch durch Bearbeitungskräfte beansprucht werden.

Beim Zuschnitt entstehende Grate werden im Prozess sicher entfernt um optisch und haptisch einwandfreie Endresultate zu erzielen.
Darüberhinaus setzt Wilsberg Metalltechnik auf Entgratmaschinen aus dem Hause Arku. Hierbei werden Kantenverrundungen geschaffen, die sich maßgeblich auf die Oberflächenbehandlung auswirken. Insbesondere profitiert hiervon die Pulverbeschichtung, da unterschiedliche Lackstärken aufgrund von spitzen Winkeln vermieden werden.

Exakt auf den Biegeprozess abgestimmte Teile werden auf CNC-gesteuerten Abkantpressen flexibel und prozesssicher weiterverarbeitet.
Herausragende Vorteile dieser Technik sind unter anderem die sehr gute Verteilung der Krafteinleitung, ein sicherer Prozessverlauf (Kontrolle des Winkels während des Biegens), sowie keine Wärmeeinwirkung auf die Materialien. Hierbei setzt Wilsberg Metalltechnik auf Qualität aus dem Hause Trumpf. Die Biegesysteme Trubend mit Presskräften von bis zu 3200kN und einer Biegelänge von 4m garantieren in diesem Produktionsschritt höchste Präzision und Effizienz.

Im Bereich der Schweißkonstruktionen wird neben geschultem Personal und allen gängigen Handschweissverfahren auf den Einsatz von Roboteranlagen der Firma Cloos zurückgegriffen.
Durch den Einsatz dieser Maschinen kann besonders im Hinblick auf die Serienfertigung eine anhaltend hohe Qualität gewährleistet werden. Hierzu werden eigenkonstruierte Lehren auf die jeweiligen Produkte angepasst. Auf drehbaren Schwenktischen können Werkstücke bis zu einer Größe von 2000mm × 1100mm × 1100mm verschweißt werden.

Materialschutz und Oberflächenveredlung – Pulverbeschichtung ist die optimale Lackierlösung in der industriellen Blechverarbeitung.
Maximale Beschichtungsgüte und effizientere beziehungsweise schnellere Produktionsabläufe sind der Grund dafür, dass Wilsberg Metalltechnik auf eine eigene Pulverbeschichtung am Standort Rottbitze setzt. Durch den Einsatz einer modularen Anlage, bestehend aus manuellen und automatischen Komponenten, können hochkomplexe Bauteile unterbrechungsfrei im Werk weiterverarbeitet werden. Hierbei sind Bauteile von 4000mm Länge, 1000mm Höhe und 1500mm Breite und ein maximales Stückgewicht von 1000kg möglich. Wilsberg Metalltechnik setzt hierbei auf eine Jumbo Coat Anlage aus dem Hause Meeh.

Mehr Prozesssicherheit beim Abkanten: Investition in automatisierte Biegetechnik
Automatisiertes Abkanten ermöglicht eine wirtschaftliche Fertigung auch bei größeren Serien und komplexen Bauteilen.
Termintreue, gleichbleibende Qualität und verlässliche Kapazitäten sind bei der Beschaffung von Blechteilen entscheidend. Um diesen Anforderungen auch zukünftig gerecht zu werden, investieren wir weiter in die Automatisierung unserer Fertigung.
Mit einer neuen ToolCell 135/30 Abkantpresse inklusive Roboterautomation erweitern wir unsere Möglichkeiten beim Abkanten – insbesondere für wiederkehrende Serienteile und größere Lose.
Automatisierung dort, wo sie sinnvoll ist
Viele Bauteile fertigen wir regelmäßig in wiederkehrenden Serien. Genau hier bietet die automatisierte Kanttechnik Vorteile: Einmal eingerichtete Prozesse lassen sich zuverlässig wiederholen und sorgen für eine konstant hohe Fertigungsqualität.
Die neue Anlage verfügt über 3.000 mm Arbeitslänge sowie das Easy-Form® Laser-System zur adaptiven Winkelmessung und -korrektur. Ein integrierter Werkzeugwechsler mit Werkzeuglager automatisiert zusätzlich den Rüstprozess.
Drei Plätze für Eingangspaletten und eine Ausgangszone für bis zu zehn Paletten ermöglichen es, geeignete Serien über längere Zeiträume automatisiert zu fertigen. So können wir vorhandene Maschinenkapazitäten besser ausschöpfen – auch außerhalb der regulären Bedienzeiten.
Flexibel im täglichen Einsatz
Ein wichtiger Punkt bei unserer Investitionsentscheidung war die flexible Nutzung der Anlage. Während der Tagschicht kann die Abkantpresse auch manuell eingesetzt werden. Anschließend können vorbereitete Serien durch die Roboterautomation weiterbearbeitet werden.
Dabei deckt die Automation ein breites Teilespektrum von etwa 50 × 100 mm bis 1.200 × 800 mm und bis zu 25 kg Bauteilgewicht ab.
Gerade bei größeren Stückzahlen und schwereren Bauteilen bedeutet das auch eine körperliche Entlastung für unsere Mitarbeiter. Wiederkehrende Handling-Aufgaben übernimmt der Roboter, während unsere Fachkräfte ihre Erfahrung dort einsetzen können, wo Flexibilität und Prozesswissen gefragt sind.
Was bedeutet das für unsere Kunden?
Unsere Kunden profitieren vor allem vom Ergebnis der neuen Maschine: reproduzierbare Qualität, zusätzliche Kapazitäten für Serienaufträge und eine flexible Fertigungsplanung.
Mit der neuen Kantautomation verbinden wir deshalb die Erfahrung unserer Fachkräfte mit den Möglichkeiten moderner Automatisierung – für zuverlässige Fertigungsprozesse und mehr Planungssicherheit in der Beschaffung.